Intelligente Menschen – Einzelgänger

Intelligente Menschen – Einzelgänger

Warum intelligente Menschen oft Einzelgänger sind (der wahre Grund)

Die belesenen Steppenwölfe und durchgeknallten Genies, die Klassenbesten und Jungfrauenletzten … warum sind intelligente Leute so oft Einzelgänger?

Weil viele Mitmenschen nichts mit ihnen anfangen können, sie für irgendwas zwischen uncool und Alien halten und einfach nicht dabei halten wollen?

Vielleicht steckt (auch) etwas anderes dahinter.

Psychologen haben in einer Langzeitstudie 18- bis 24-Jährige untersucht erschienen im British Journal of Psychology).

Das Ergebnis:

Wir sind normalerweise umso glücklicher und zufriedener mit ihrem Leben, je mehr Zeit sie mit anderen verbringen. Allerdings gilt das nicht für alle von uns. Vor allem sehr intelligente Menschen werden mit mehr Kontakt eher unzufriedener. (Wie immer sind das Durchschnittswerte, es trifft natürlich nicht auf jeden zu und hängt u.a. auch davon ab, ob wir extravertiert oder introvertiert sind.)

Die Erklärung der Wissenschaftler:

  1. Mit zunehmender Intelligenz werden einem Langzeit-Ziele wichtiger und steuern mehr zur Zufriedenheit bei. Mit anderen rumzuhängen kann von diesen Zielen ablenken.
  1. Mit steigender Intelligenz kann man sich leichter an die moderne Welt anpassen. Man ist dadurch etwas weniger abhängig von der sozialen Gruppe – und so auch weniger interessiert, an ihr teilzunehmen.

Gute Nachrichten für mich: Ich hab zwar keine Freunde, aber vielleicht liegt das ja an meiner Intelligenz. Neeeeeeiiin, stimmt nicht (was davon, kannst Du Dir aussuchen).

Jedenfalls:

Wir alle brauchen Beziehungen, aber wir brauchen nicht alle gleich viel soziale Zeit. Auch, wenn die Netzwerken-Vitamin-B-Immer-Online-Welt uns das weismachen will.

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Was ist Epigenetik?

Epigenetik ist ein sehr junger Zweig der Biologie, der erst ab etwa Mitte der 2.000er Jahre in der Öffentlichkeit weitere Verbreitung fand.

Die griechische Vorsilbe epi bedeutet: dazu, außerdem und jenseits. Damit wird klar, dass alles was die Gene von außen beeinflusst unter dem Begriff Epigenetik subsumiert wird. Insofern sind vor allem Einflüsse der Umwelt auf die Gene gemeint. Dadurch dass sich die menschlichen Zellen sehr oft (von wenigen Stunden bis zu maximal 7 Jahren) vermehren, werden auch diese veränderten Informationen weitergegeben.

Dies erklärt den großen Einfluss, den unsere Umwelt und unser Verhalten auf unseren Körper haben können.