Fruktose

Fruktose

Fruktose ist nicht dein Freund

In meinen Gesundheits-Seminaren kommen wir auf Wunsch der Teilnehmer fast immer auch auf das Thema Ernährung und Zucker zu sprechen. Als Folge gelangen wir relativ schnell zum Fruchtzucker – der Fruktose.

Dabei denken fast alle Teilnehmer, dass Fruktose ihr Freund ist, weil es heißt: Iss 5 Portionen Obst und Gemüse.

Leider steht bei diesem Spruch das Obst und damit der Fruchtzucker an erster Stelle.

Welch Irrtum nach heutigem, bestem, wissenschaftlichen Standard.

Deshalb bin ich sehr dankbar, dass zu meiner Unterstützung in einer News von Dr. Strunz dieses Thema angegesprochen wird:

Fruchtzucker. Kennen Sie inzwischen. Eine Säule der amerikanischen Wirtschaft. Wird dort gewonnen von unendlich weiten, wogenden Maisfeldern. Die Subventionspolitik ist kein Geheimnis. Fruchtzucker aus Mais ist eben ein bisschen billiger als der übliche Zucker. Und das weiß die Lebensmittelindustrie drüben. Die Fruktosemenge im Fruktose-Glukose-Sirup, der in den USA als High Fructose Corn Syrup oder HFCS bezeichnet wird, schwankt zwischen 60 und unglaublichen 90 Prozent.

Resultat ist der außergewöhnliche Leibesumfang eines leider großen Anteils der Amerikaner – nicht selten ab 200 Kilo aufwärts. 34 Prozent der US Amerikaner sind adipös, also fettleibig. Ärzte versinken beim Abtasten des Rumpfes bis zum Handgelenk in diesem typischen Fruktosefett. Fast könnte man sagen: „fluffy“. Nur: Lustig ist das nicht. Das ist gefährlich. Führt zu sogenannten Zivilisationskrankheiten, verkürzt die Lebensdauer. Fruchtzucker ist sogar zehnmal gefährlicher, wenn es um die Entstehung von Alzheimer geht. Wer das weiß, sieht die übersüßen importierten Obstauslagen in unseren Kaufhäusern mit ganz anderen Augen.
 

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Was ist Epigenetik?

Epigenetik ist ein sehr junger Zweig der Biologie, der erst ab etwa Mitte der 2.000er Jahre in der Öffentlichkeit weitere Verbreitung fand.

Die griechische Vorsilbe epi bedeutet: dazu, außerdem und jenseits. Damit wird klar, dass alles was die Gene von außen beeinflusst unter dem Begriff Epigenetik subsumiert wird. Insofern sind vor allem Einflüsse der Umwelt auf die Gene gemeint. Dadurch dass sich die menschlichen Zellen sehr oft (von wenigen Stunden bis zu maximal 7 Jahren) vermehren, werden auch diese veränderten Informationen weitergegeben.

Dies erklärt den großen Einfluss, den unsere Umwelt und unser Verhalten auf unseren Körper haben können.